Niederösterreich war durch jahrhundertelange Kämpfe mit den Reitervölkern aus dem Osten, zuletzt den Magyaren, fast völlig verödet und wurde erst seit dem 10. Jh. von deutschen Kolonisten (überwiegend bayerischer Herkunft) dauerhaft besiedelt.
Im Alpenvorland besteht eine gewisse Siedlungskontinuität seit römischer Zeit (Cetium = St. Pölten), während sie im Inneren der Alpen fehlt. Die meisten Städte wurden später teils von den Landesfürsten zur Landessicherung, teils als Verkehrsstützpunkte oder Bergbauorte gegründet. Viele liegen am Fuß einer Burg und sind Märkte, die sich an einer Straße entlangziehen.