Der nördliche Alpenrand (Stadt Salzburg, Flachgau, Salzkammergut) weist ein besonders feuchtes Klima auf. Die in Mitteleuropa vorherrschenden westlichen und nordwestlichen Winde bringen feuchte, atlantische Luftmassen heran, die im Stau des Gebirgsrandes aufsteigen und abkühlen. Dabei kommt es zu Wolkenbildung und zu Niederschlägen.
Die Niederschlagsmenge in der Stadt Salzburg beträgt 1286 mm, die an 184 Tagen, schwerpunktmäßig im Sommer, fallen. Kennzeichnend für die tieferen Lagen dieser Region sind aber auch die milderen Winter und mäßig warme Sommer (mittlere Jahrestemperatur der Stadt Salzburg: 12° C, Julimittel 18° C, Januarmittel -2° C). Zum Inneren der Alpen hin gehen die Niederschläge auf durchschnittlich mitteleuropäische Werte zurück. Im Sommer fallen die Niederschläge meist als Schauer oder während eines Gewitters.
Im Herbst und Winter haben die Berg- und Gipfellagen deutlich mehr Sonnenschein und klare Luft (gute Fernsicht!) als die Täler, die oft tagelang unter einer Nebeldecke liegen. In Becken und abgeschlossenen Tälern sammelt sich die Kaltluft und kühlt sich weiter ab, während die höheren Luftschichten von der Sonne durchwärmt werden, sodass es zu einer Temperaturumkehr kommt. Eine Besonderheit des alpinen Klimas ist der Föhn, der sich als warmer und stürmischer Wind in die Täler der Alpennordseite stürzt.