Reiche Funde der Illyrer und Kelten aus der Hallstatt-Kultur (800-400 v. Chr.), der La-Tène-Zeit und Römerzeit (15 v. Chr.-ca. 500 n. Chr.) befinden sich in den Museen. Von den in der Romanik erbauten Kirchen Salzburgs stammen noch vereinzelt Bauteile, wie z. B. die Stufenportale in der Stiftskirche St. Peter und in der Franziskanerkirche.
Bedeutend sind die Freskenzyklen aus dem Hochmittelalter im Kloster Nonnberg in Salzburg. Das Kloster St. Peter war ein Zentrum der Buchmalerei. Im 15. Jh. (Gotik) entstanden die meisten der Salzburger Landkirchen. Bedeutend war die gotische Glasmalerei (St. Leonhardskirche in Tamsweg, Stiftskirche Nonnberg). Meisterwerke sind auch die zahlreichen Schnitzaltäre (St. Leonhardskirche Tamsweg). In der Malerei sind Conrad Laib und Rueland Frueauf zu nennen. Schloss Hellbrunn zählt zum Stil des Manierismus (Übergang Barock) mit seinen Gartenanlagen. Bedeutende Werke enstanden in der Barockzeit: Dom, Kajetaner-, Erhardskirche sowie Meisterwerke der österreichischen Architekten Johann Fischer von Erlach (Kollegienkirche, Dreifaltigkeitskirche..) und Johann Lukas von Hildebrandt (Schloss Mirabell). Verbreitet ist in Salzburg der Frühklassizismus durch Werke der Brüder Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer (Pfarrkirchen Hallein, Böckstein). Beispiel für Neugotik bis Neubarock sind Schloss Anif (Tudorgotik).