Nicht alle historischen Bauten glänzen so schön wie das Goldene Dachl, der Glanz vergangener Jahrhunderte ist in Tirol dennoch nie verloren gegangen.
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Vor allem mit bedeutenden Bauwerken aus der Gotik kann Tirol aufwarten. Sehenswerte Profanbauten aus dieser Zeit sind das "Stubenhaus" in Hall und das "Fuggerhaus" in Schwaz.
Ein Hauptwerk der Freskomalerei ist der Passionszyklus im Kreuzgang des Franziskanerklosters von Schwaz. In der Innsbrucker Hofkirche halten rund um das Grabmal Kaiser Maximilians I. 28 überlebensgroße Bronzefiguren Wache: Die berühmten „Schwarzen Mander“ (und „Weiberleit“). Ebenso aus der Renaissance stammen Schloss Ambras bei Innsbruck, sowie das vorbildlich renovierte Schloss Tratzberg bei Schwaz und die Festung Kufstein.
In der Barockzeit wurde Tirol hauptsächlich vom italienischen und süddeutschen Raum beeinflusst. In Innsbruck gibt es dazu einige sehenswerte Beispiele: das alte Landhaus, der Dom zu St. Jakob und die Rokoko-Basilika Wilten. Die bedeutendsten Vertreter der Tiroler Malerei im 19. Jhdt. sind der Landschaftsmaler Josef Anton Koch, der Historienmaler Franz von Defregger und Theodor von Hörmann (Wiener Sezession). In der Tiroler Malerei des 20. Jhdts sind Albin Egger-Lienz, Leo Putz, Paul Flora, Gerhild Diesner, Max Weiler, Eduard Thöny und Alfons Walde zu nennen. Im Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck kann man die wichtigsten Werke der Tiroler Kunstgeschichte besichtigen. Hier findet sich auch eine sehr informative Abteilung mit Arbeiten von zeitgenössischen Tiroler Künstlern.