Von der Vielfalt der alpinen Tierwelt kann man sich im Innsbrucker Alpenzoo überzeugen, aber es lohnt sich auch, auf freier Wildbahn achtsam zu sein.
überspringen
In den alpinen Gewässern leben Forellen, Saiblinge, Äschen, Schleien und Reinanken, in Tümpeln die Alpenmolche. Unter den Insekten sind viele streng geschützt, so der Alpenbock, Hirschkäfer und Nashornkäfer, bei den Schmetterlingen sind es z. B. Schwalbenschwanz, Totenkopfschwärmer und Trauermantel.
Der Alpensalamander ist vorzugsweise in der Dämmerung und bei Regen unterwegs. Auf warmen Felsen, an sonnigen Wegrändern entdeckt man die Smaragdeidechse. Die häufigste Giftschlange ist die Kreuzotter. Geschützte Alpenvögel sind Steinadler, Lämmer- und Bartgeier, Alpensegler, Kolkrabe, Steinhuhn, Finken und Auerhahn.
Ebenfalls unter Schutz gestellt sind Fledermaus, Igel, Maulwurf und Spitzmaus. Der Lebensraum von Nagetieren wie Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen erstreckt sich auf den Wald; im Hochgebirge ist das Murmeltier heimisch. Verbreitete Raubtiere sind Fuchs, Dachs und Marder, seltener Iltis, Hermelin und Wiesel. Der charakteristische Paarhufer der Alpenregion ist die Gämse, der schon fast ausgestorbene Steinbock konnte stellenweise wieder eingebürgert werden. Die Tiroler Felder und Wälder werden von Rehrudeln bevölkert und in den Gebirgswäldern trifft man zuweilen auf den Rothirsch.
Bei allen Wildtieren braucht es Vorsicht und Behutsamkeit, um sie aufzustöbern ohne sie aufzustören. Manchmal muss man auch sehr früh aufstehen, um sie beobachten zu können.